Mein JahresRückBlog 2025

Ein Jahr voller Wandel, Selbstfürsorge & Meilensteine

2025 war ein Jahr der großen Veränderungen. Beginnend mit dem Umbau unseres Obergeschosses über emotional fordernde Abschiede bis zu tiefen persönlichen Einsichten und neuen Routinen. Begleite mich durch meine Highlights, Herausforderungen und Learnings, was ich 2026 anders machen werde.


Meine wichtigsten Themen und Momente

Meine Familie

Nach wie vor steht meine Familie ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Um im nötigen Ausmaß für alle da sein zu können, achte ich mittlerweile vermehrt auf meine Bedürfnisse. Die Notwendigkeit meine Selbstfürsorge einzuplanen, wurde mir in den letzten Jahren sehr bewusst. Pflegealltag mit Angehörigen ist emotional fordernd und bedarf ständiger mentaler Abgrenzung.

Muttertagsbesuch – wir genießen die Sonnenstrahlen im Garten. Wenn ich heute aus dem Fenster blicke, kann ich mir nicht vorstellen, den Garten je wieder nutzen zu können… 😖

Im Jänner übersiedelten meine Tochter Barbara und Daniel, ihr Lebenspartner, ins ehemalige Haus meiner Mutter, das mittlerweile fertig renoviert wurde. Natürlich fiel auch hier noch eine Menge Arbeit an, doch ab Februar kümmerte ich mich ausschließlich um unser eigenes Umbau-Projekt. Ein umfangreiches Unterfangen!

65er MannMitHut

In diesem Jahr stand eine ganz besondere Geburtstagsfeier an: der 65er vom MannMitHut . In diesem Zusammenhang erfolgte der nahtlose Übergang vom Arbeitsleben in den wohlverdienten Pensionsbezieher-Status. Der Druck ist raus – alles ist möglich, doch nichts muss mehr sein. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass es in seinem Arbeitsleben immer ausreichend zu tun gab und wir nie ernsthafte finanzielle Sorgen hatten.

Hier der engste Kreis: Me, Babsi, der Jubilar

Die Geburtstagsfeier fand im Miele Experience Center statt, wo ich selbst vor vielen Jahren für einige Zeit als Fachberaterin tätig war. Wir zelebrierten diesen Anlass diesmal auf ganz andere Art, nämlich im Rahmen eines Kochevents unter der Leitung von Roman Rosmanith. Gemeinsam mit unseren engsten Freunden legten wir Hand bzw. Kochlöffel und Messer an und bereiteten unter professioneller Anleitung das fünfgängige Menü selbst zu.

Alles aufgepasst! Jetzt geht es um den Ablauf und die Gruppeneinteilungen…

Wir hatten jede Menge Spass und der Bauch tat uns nicht nur vom köstlichen Schmausen, sondern auch vom Lachen weh. Es war ein perfekter Abend, gespickt mit Emotionen in memoriam Alexander.

Natürlich war auch Mama mit von der Partie, obwohl es ihr zu diesem Zeitpunkt grade nicht so gut ging. Sie war in ihrem Element und unterhielt sich hervorragend!

Umbauprojekt Obergeschoß

Der eindeutige Schwerpunkt in diesem Jahr war die dreimonatige Kernsanierung unseres Obergeschosses:

  • eine nahezu perfekte Organisation auf dem Papier vom MannMitHut und mir (beginnend Ende 2024)
  • die gezielte Planung mit unserem Einrichtungsberater Gregor Reitinger vom Wohnhaus Scharfmüller ab Jänner
  • die Organisation der Gewerke
  • die totale Räumung eines kompletten Geschosses in time (mein Gott bin ich stolz auf mich!)
  • jede Menge Glück mit allen Handwerkern
  • ein guter Draht zum Wettergott
  • sowie ein dreimonatiges, sehr bequemes, jedoch etwas chaotisches Ausweichquartier in meinem Studio im Dachgeschoß

lassen uns dankbar, glücklich und zufrieden auf das Jahr 2025 zurückblicken.

Täglich freuen wir uns über unsere neuen Räume, den damit gewonnenen Komfort und den optischen Mehrwert, den wir mit dem Umbau erreicht haben. Letzteres betrifft in erster Linie mich, für den MannMitHut muss es vorrangig praktisch sein…

Schreiben

Die von mir 2024 erstmals besuchte Schreibwoche auf der Burg Feistritz, war legendär und ist mir noch immer in lebhafter Erinnerung. Dennoch fiel der heurige Termin unserem Umbauprojekt zum Opfer, da überraschend die Möbel um eine Woche früher geliefert wurden. Natürlich wog ein verfrühtes Ende der Baustelle meine klitzekleine Enttäuschung mehrfach auf!

Das Schreibfreundinnen-Treffen in Regensburg Ende Juli war ein kleiner Ausgleich, jedoch hat das Schreiben in dieser Runde vorerst an Priorität verloren. Unsere monatlichen Online-Treffen dienen derzeit vorzugsweise dem persönlichen Austausch, was sich 2026 möglicherweise wieder ändern wird.

Nachdem uns ein Platzregen ordentlich durchnässte, flohen wir in dieses Lokal. Es war urheiß dort 🥵! Leider fehlte unsere Marion, die kurzfristig absagen musste.

Emotionaler Abschied 😭

Die Rückkehr der Hunde nach unserem Umbau-Projekt (sie weilten in dieser Zeit drei Monate bei meiner Tochter), brachten einschneidende Veränderungen mit sich. Die Hunderunden erforderten mittlerweile den Transport im variabel umbaubaren Hänger und auch die Treppen im Haus konnte Kaya großteils nur mehr mittels Tragen bewältigen.

Nur wenige Tage nach meiner Rückkehr aus Salzburg zeigte sich, dass Kayas Gesundheitszustand sich dramatisch verschlechterte. So anstrengend diese Zeit auch war, ich ließ mich voll und ganz darauf ein und bin mir selbst dankbar dafür. Es waren ganz spezielle verbindende Wochen, in denen ich viel für mich mitnehmen und lernen durfte.

Letztlich war das Jahr 2025 auch von einem einschneidenden Abschied geprägt: zwei Tage nach ihrem 16. Geburtstag, durften wir Kaya im Kreise ihrer Menschenfamilie in den vertrauten vier Wänden über die Regenbogenbrücke schicken. Hier kannst du meine Gedanken nachlesen . Gerade heute, zu Silvester, denke ich viel an sie. Dieser Panik muss sie sich nun nicht mehr aussetzen.

Dremo hat die schlimmste Trauerphase mittlerweile überwunden und mutiert zum Marathonläufer. Ganz entgegen früherer Gewohnheiten will er derzeit gar nicht mehr nach Hause und genießt die Tatsache, bestimmen zu dürfen, wo’s lang geht. Dennoch hat sich sein Verhalten in vielerlei Hinsicht verändert. Die Hundewelt ordnet sich neu.

Vorbereitung Recomp-Reise

Im November kaufte ich mir das Buch von Julia Prinz „Stark. Schlank. Für immer.“ Hier geht es um die Rekomposition des Körpers durch bewusste Ernährung (im Endeffekt ohne Kalorien-Tracking) und gezielter Muskelaufbau durch regelmäßiges, progressives Krafttraining.

Ein völlig anderer Ansatz als ich es bisher immer versuchte – einleuchtend, nachvollziehbar und auf jeden Fall wert, 2026 den Fokus darauf zu legen. Dem JahresRückBlog 2026 ist ein Kapitel mit diesbezüglichen Erfahrungen in der Praxis bereits gesichert.

Mit dem begleitenden Videopaket bereitete ich mich in den letzten Wochen auf zukünftige Veränderungen vor: ich beobachtete aufmerksam meine Schwachstellen und Stellschrauben und begann Schritt für Schritt mit der Umsetzung. Das ist wohl ein Thema, das mich den Rest meines Lebens begleitet 🤷🏻‍♀️.

Ein paar Recomp-Reiseutensilien…

Ich bleibe dran, gehe liebevoll mit mir um und hadere nicht, wenn die köstlichen Weihnachskekse meiner Tochter mal wieder zu laut „Iss mich!“ riefen (sie sind glücklicherweise bald aus).

Noch kostet mich eine fokussierte Einkaufsplanung Konzentration, doch die Impulskäufe werden weniger oder fallen mir zumindest auf. Die Termine im Fitness-Center sind geblockt und stehen zwei- bis dreimal wöchentlich im Kalender. Der wiederkehrende Muskelkater fühlt sich gewissermaßen gut an 😉, von Routine kann jedoch noch keine Rede sein.

Fokus: Selfcare4you

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung in Bezug auf Selbstfürsorge, promote ich mit Überzeugung und Herzblut meine Selfcare4you-Behandlungen. Zielgruppe sind Frauen 50+, die sich im Strudel der Wechseljahre und somit im zeitweise turbulenten Prozess persönlichen Wandels befinden.

Dass Öle hier durchaus hilfreich sein können, habe ich am eigenen Leib erlebt und gebe diese Erfahrung daher sehr gerne weiter. Im kommenden Jahr habe ich vor, meine Kenntnisse zu erweitern und plane vertiefende Ausbildungen.

Video-Dreh im Studio (mit Fallen wie der Sichtbarkeit der Leuchten im Spiegel…) Apropos „Perfektionismus ade! “ Ich hab es nicht nochmals aufgenommen…

In den letzten Wochen startete ich (endlich) meine persönliche Insta-Reise und setze schrittweise, die in der Masterclass vonTanja Vallee gelernten Grundlagen in die Praxis um. Learning by Doing.

Mein Fokus liegt vorzugsweise auf der Arbeit mit den Ölen, doch die Contentplanung fordert mich noch sehr. Der Zeitaufwand ist derzeit enorm, ich merke jedoch, dass die Leichtigkeit durch regelmässiges Tun in der Praxis langsam einkehrt. Derzeit bringe ich mittels Trello Ordnung ins Chaos und behalte so etwas besser den Überblick.

Ausprobieren. Analysieren. Lernen. Dranbleiben. Spass haben. Über mich selbst lachen, denn mit Humor ist es auf jeden Fall leichter 😂! Auf jeden Fall hält es die grauen Zellen in Schwung.


Resume 2025

Worauf ich stolz bin

  • 📅 Perfekte Planung und Durchführung unseres Mega- Umbau Projekts
  • 🩺 Stabiler Gesundheitszustand meiner Mama (zum Teil führe ich das auch auf die gewissenhafte Betreuung zurück)
  • 🛵 Unfallfreie Vespa-Saison
  • 🛑 Aus für meine Chips-Orgien während der Umbau-Phase
  • ❌ Alkohol nur mehr zu besonderen Anlässen
Auch die vorübergehende Einrichtung der Baustelle für die Mulde und die Anlieferung diverser Materialien klappte hervorragend!

Was ich über mich gelernt habe

  • Unperfekt anfangen ist besser als ewig abzuwarten
  • Mich nicht unter Druck zu setzen.
  • Mir zeitweise Freiraum zu gönnen, um alleine zu sein und durch zu schnaufen.
  • Ich neige zu Ungeduld und höre mich dann an, wie mein Vater. Das wollte ich zwar nie, doch ich akzeptiere und integriere diesen Anteil.
  • Wenn es sein muss, kann ich mich immer auf mich verlassen (selbst wenn Mama nach einem Wespenstich im Garten kollabiert oder der Vespa-Spiegel auf der Heimfahrt am Gürtel zu wackeln beginnt).
  • Ich bin dazu fähig, den Raum für Übergänge zu halten.

Das habe ich zum ersten Mal gemacht

Mit der Reise nach Südfrankreich, gemeinsam mit meiner Schwägerin, erfüllte ich mir einen Urlaubswunsch, dem ich anfangs sehr skeptisch gegenüber stand. Es war meine erste Erfahrung in punkto Busreise, doch ich durfte mein Vorurteil revidieren. Gerade für orientierungslose Menschen wie mich, die nach dreimal im Kreis drehen nicht mehr wissen, woher sie kamen, hat ein solches Reiseformat viele Vorteile.

Obwohl meine Reise nach Menton unter einem schlechten Stern stand (sowohl meine Mutter als auch der MannMitHut wurden während meiner Abwesenheit von der Influenza nieder gestreckt), waren die fünf Tage für mich persönlich ein sehr schönes Erlebnis und taten mir ausgesprochen gut.

Learning für’s nächste mal: wichtige Eckdaten gleich mitschreiben. Es fällt dann wesentlich leichter, einen Reisebericht zu verfassen. Diesmal warte ich noch immer auf den Kuss der Reisemuse, auch das Fotobuch ist erst teilweise gestaltet. Andererseits hat das auch seine Vorteile, denn das Dezimieren der Bilder fällt leichter, je größer der zeitliche Abstand zum Ereignis ist.

Meine wichtigsten Lektionen

  • Fokus halten und einen Timer stellen, wenn ich mich intensiv einem Thema widmen will
  • die Gegenwart annehmen und positiv gespannt, jedoch erwartungslos, der Zukunft entgegenblicken
  • positive Szenarien kreieren kostet die gleiche Energie wie Mindfuck, doch die Frequenz ist eine völlig andere
  • meiner Dankbarkeit immer wieder Ausdruck verleihen und nichts als selbstverständlich ansehen
  • Kontinuität und Dranbleiben ist der Schlüssel für Wachstum
  • Perfektionismus ist überbewertet 🤪

Wofür bin ich besonders dankbar?

  • Für den reibunslosen Ablauf unseres Mega-Umbau-Projekts und das sensationelle Ergebnis, das mich unglaublich glücklich macht!
  • Dass der MannMitHut sein äußerst erfolgreiches Berufsleben nun mit massiver Entschleunigung fortsetzen kann, solange es ihm noch Spass macht. In all den Jahren der Selbständigkeit fanden die entsprechenden Projekte immer zum richtigen Zeitpunkt zu ihm. Jetzt ist es Gehirnjogging mit Spassfaktor.
  • Dass sich die Hunde 2025 immer wieder auch über einen längeren Zeitraum bei meiner Tochter aufhalten konnten. Kaya war Babsis Hündin, doch die beiden Fellnasen konnten nicht getrennt werden. Das Timing war perfekt und so konnte Babsi auch noch eine Menge „guter Tage“ mit ihrer Kaya verbringen.
  • Für fünf Tage Wanderaufenthalt und Convention-Besuch in Salzburg im September. Der Aufenthalt war zwar verregnet, verlief jedoch völlig reibungslos. Liebe Freundinnen schauten immer wieder bei meiner Mutter vorbei, was mich die Tage unbeschwert genießen ließ. 🧡
  • Dass meine Mutter gesundheitlich im großen und ganzen auf ein gutes Jahr zurückblickt und die für sie so wichtige Gartensaison in vollen Zügen genoss
Happy im Garten – die sozialen Kontakte zu den Nachbarinnen sind ihr Lebenselixier!
Mit Hikingsister Beatrix in Salzburg. Der Regen tut unserer guten Laune keinen Abbruch!

Meine größten Herausforderungen

  • Kayas unerwarteter Zusammenbruch im Jänner. Nach einem Besuch in der Klinik, bekamen wir die ersten Diagnosen über ihr Krebsleiden.
  • Während der Trockenbau-Arbeiten konnten die phänomenalen Staubschutztüren nicht mehr ständig geschlossen werden bzw. wurden im Zuge der Tätigkeiten abgebaut. Das brachte jede Menge Dreck im restlichen Haus mit sich – ich gebe zu, dass ich in dieser Phase schon ziemlich genervt war!
  • Mich im Zuge der Räumung des Geschosses von einigen sehr emotional behafteten Gegenständen zu trennen. Gleichzeitig war das jedoch auch erleichternd!
  • Die letzten Tage mit Kaya, in denen es ihr wirklich schon sehr schlecht ging. Ihren eisernen Willen anzuerkennen, noch nicht loslassen zu wollen. Mein eigenes Ego hintan zu stellen, um diesen Umstand zu akzeptieren.

Das lief richtig gut

Ich blicke auf eine unfallfreie Saison mit meiner Scarlet zurück und kann voll Freude behaupten, sehr viel dazu gelernt zu haben!

Zu Beginn der Saison schlich ich sehr wohl eine Weile um mein Gefährt herum und sann nach Ausreden, doch noch nicht aufsteigen zu müssen. Doch nach ein paar Runden in den abgelegenen Gassen von Groß-Jedlersdorf, in denen sich einige Arbeiter am Bau wohl wunderten, warum ich ständig im Kreis fuhr, kam langsam wieder das Gefühl für den Roller.

Am Ende der Saison waren die Kurven tatsächlich kein Problem mehr und es fiel mir fast schwer, Scarlet Mitte November ins Winterquartier zu stellen. Die Temperaturen überzeugten mich letztlich, denn meine schmerzenden Gelenke (speziell meine Hände) zählen zu meinen Schwachpunkten.

Was ich 2025 zurücklasse

  • Leistungsdruck
  • meine Ungeduld gegenüber meiner Mutter
  • das Gefühl meiner Unzulänglichkeit
  • die Angst vor dem jährlichen Saisonstart mit Scarlet

Meine Pläne für 2026

  • Selbstfürsorge ➜ Auszeiten schaffen (u.a. regelmäßige Lomi-Behandlungen bei Finde_deine_Spur und Raindrop-Behandlungen bei einer lieben Freundin)
  • Strukturierte Ernährungs-Routinen mit Hilfe wöchentlicher Meal-Prep- und Einkaufslisten etablieren
  • Zwei Trainingseinheiten pro Woche
  • 8-10.000 Schritte täglich als Aktivitäts-Soll
  • Bewusste Schlafgewohnheiten: ich gehe zwischen 22.00 und 22.30 Uhr zu Bett ➜ 7,5 Stunden Regeneration als Ziel
  • Kuraufenthalt ➜ Recherche bezüglich Kurzzeitbetreuung für meine Mutter
  • Regelmäßiger Content betreffend Öle-Welt (Ziel: alle zwei Wochen ➜ 25-30 Artikel)
  • Monatliche Kundenevents
  • S4Y-Stammkundinnen-Aufbau
  • eine Woche weg von daheim nur für mich…
  • ein Jahr bei TCS von Judith Peters
Auf geht’s in ein spannendes 2026!

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