Mein Monatsrückblick: Februar 2026

Happy New Me.

Mein Februar-MoRüBli beginnt mit Geburtstagsfeierlichkeiten, zahlreichen Erkenntnissen in Bezug auf häusliche Pflege und Klinikbesuche und endet mit einem New Me. Radikale Veränderungen in der Wahrnehmung des Körpers, setzen neue Schwerpunkte in meinen täglichen Routinen.

Time to celebrate

Gleich am 1.2. fanden sich Freunde und Familie bei uns ein, um die Jänner-Geburtstagskinder hoch leben zu lassen. Babsi feierten wir ja schon im Jänner, doch bei dieser Gelegenheit gratulierten wir nochmals.

Gleich dreien wünschten wir ein dreifaches Hoch: der MannMitHut sowie sein Freund Michael feierten mit nur einem Tag Abstand den 66er, meine Schwägerin Christina am 30.1. ihren 64er.

Jedes Geburtstagskind durfte im Vorfeld einen Tortenwunsch bei Babsi deponieren, das Ergebnis konnte sich wieder mal sehen lassen (dabei waren das gar nicht alle Kunstwerke – die Fächertorte fehlt)! Ehrlich gestanden, finde ich die Backbegeisterung meiner Tochter großartig!

Wir schlemmten bis zum Abwinken und auch Mama genoss den Nachmittag sehr. Obwohl sie sehr schwach war, saß sie voller Freude inmitten der Runde und verfolgte das Geschehen.

Glamour-Girls Runde

Gleich am folgenden Donnerstag trafen sich „die Glamour-Girls“, eine vergnügte Gruppe von Pierre Lang-Veteraninnen, die vieles miteinander erlebten. Dankenswerter Weise verlegten wir den Ort des Geschehens zu mir, da ich aufgrund von Mamas schlechtem Gesundheitszustand nicht weg konnte.

So hatte sie die Möglichkeit auch hier in der Runde zu sitzen und ein bisschen Ablenkung zu genießen. Der MannMitHut war der Hahn im Korb, zahlreiche gemeinsame Anerkennungsreisen verbinden ja doch über Jahrzehnte!

Pflegealltag

Anfang Februar bekamen wir ein Pflegebett, was den Alltag für meine Mutter (und auch mich) wesentlich einfacher macht. Die vorhandene Bank kommt in der Zwischenzeit in mein Studio und ich nütze sie gelegentlich zur Entspannung.

Am 12.2. stürzte Mama nachts so unglücklich, dass sie sich eine tiefe Fleischwunde am Unterschenkel zuzog. Wieder einmal fahren wir mit der Rettung ins Krankenhaus, diesmal ins AKH. In meinem 12von12 kannst du Genaueres lesen…

Die regelmäßig folgenden Kontrolltermine sind für mich die ideale Gelegenheit, meine Gefühlsachterbahn bezüglich AKH zu entkoppeln. Seit dem Tod meines Sohnes auf der dortigen Palliativstation vor sechs Jahren, habe ich mit dieser Klinik gewisse emotionale Herausforderungen. Auf dem Weg dorthin kommen zahlreiche Erinnerungen hoch, doch es gelingt mir immer besser, damit umzugehen.

Immerhin zählt dieses Krankenhaus zu den 20 weltweit besten Kliniken und unsere Erfahrungen bei der Wundkontrolle sind ausgesprochen positiv. Reibungslose Organisation in der Ambulanz (beim ersten Besuch mussten wir nur 30 Minuten warten), gute Security-Überwachung und freundliches Krankenhauspersonal.

Glücklicherweise geht es mit Mamas Gesundheitszustand mittlerweile wieder etwas bergauf, dennoch ist mein Alltag zum Großteil von Arztbesuchen und Betreuung bestimmt. Einfach spontan mal einen Tag blau machen, das spielt es einfach nicht, von Urlaub ganz zu schweigen.

Absage des geplanten OP-Termins

Im Februar entschied ich mich endgültig dazu, die bevorstehende Hallux-Operation abzusagen. Ich gehe alternative Wege und absolviere einen Kurs bei Nadine Kosak, um meine verkümmerte, sträflich vernachlässigte Fußmuskulatur wieder aufzubauen.

Ab sofort zählt dieses Unterfangen zu meinen täglichen Schwerpunkten und ich bin selbst sehr neugierig, wieviel man mit regelmäßigem Training erreichen kann.

Zusätzlich teste ich intensiv verschiedene Barfußschuh-Modelle von Freiluftkind. Bis jetzt bin ich sehr begeistert und dazu entschlossen, in Zukunft meinen eigenen Style zu leben.

Schmerzfrei. Achtsam. Gesund.

Meine Auweh-Liste

Ich schreibe meine Au weh-Liste als Vorbereitung für den am 2.3. startenden Körper-Guide. Ich spüre achtsam in mich hinein und mache eine Bestandsaufnahme meiner derzeit täglich auftretenden Schmerzen (abgesehen von den Füßen, leide ich seit einigen Monaten u.a. beim Aufwachen unter eingeschlafenen Armen und Händen).

Der Körper-Guide ist ein neunwöchiger Kurs von und mit Nadine Kosak, in dem es schwerpunktmäßig um Körperaufrichtung und systematische Beseitigung von Fehlstellungen aller Art geht. Auch Yogatherapie fließt hier mit ein. Ich bin zuversichtlich, dass aus meiner Au weh- bis zum Jahresende eine Juchhu-Liste wird.

Im September veranstaltet Nadine in Tirol ein einwöchiges Retreat, mit Wandern, Yoga und Fußtraining. Ich werde alles dransetzen, dass ich daran teilnehmen kann.

Selbstfürsorge

Um fit für meinen fordernden Pflegealltag zu sein, besuche ich Susanne von Finde_deine_Spur wiederum für eine Lomi Lomi nui Massage. Glücklicherweise ist sie nach ihrem Sturz wieder fit, der Gips ist ab. Ich schätze den Wert von Wiederholungen in punkto Selbstfürsorge.

Die geplante Raindrop-Massage musste ich leider auf März verschieben, doch den bereits längst fälligen Friseurbesuch kann ich endlich durchziehen. Zeit für Veränderung: die Haare werden deutlich kürzer, was meinen Alltag sehr erleichtert. Happy New Me.

Was bringt der März?

  • 2.3.: Start mit dem „KörperGuide“
  • Recomp: Wiederaufnahme Krafttraining und Workout, Fokus auf proteinreiche Ernährung (ging im Trubel der Ereignisse vollkommen unter)
  • 8.3.: RISE-Event – Besuch der Wiener Staatsoper
  • Lomi und Raindrop-Massage für Körper, Geist & Seele
  • 28.3.: Parfum-Workshop in der Aroma-Akademie

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