Krankenhausfahrt und Arztbesuch bestimmen auch den 12. dieses Monats. Mein Alltag verändert sich dramatisch, dennoch freue ich mich auf die Selfcare4you-Behandlung einer lieben Freundin. Die Arbeit mit den Ölen tut mir gut…
#1: Um 3.00 h läutet der Alarm vom Notrufarmband meiner Mutter. Um 4.00 h fahren wir mit der Rettung ins AKH, für mich eine ganz persönliche Herausforderung. Meine Mutter ist gestürzt und hat sich eine tiefe Wunde am Bein zugezogen, die genäht werden muss…
#2: 4.00 h im AKH ist eine gute Zeit. Es ist menschenleer, „nur“ drei alte Menschen, die sich verletzten. Ich gehe von Liege zu Liege (übrigens sehr bequem, sogar mit Polster – da haben wir kürzlich anderes erlebt) und sehe, ob ich was für sie tun kann. Die Versorgung geht rasch und professionell vonstatten.
#3: Wieder daheim geht’s ans Putzen des blutverschmierten Teppichs und dann gibt es erst mal Frühstück. Der Bub kennt sich ob des morgendlichen Durcheinanders nicht aus…
#4: Glücklicherweise haben wir mittlerweile ein Pflegebett. Das Bein muss nach dem Nähen hochgelagert werden. Durch ihre ohnehin starke Schmerzmedikation hat Mama Gott sei Dank keinerlei Beschwerden.
#5: Nachmittags gehts zum Hausarzt und in die Apotheke, um die Medikamentenbestände aufzufüllen. Zur Sicherheit bekommt Mama eine Tetanusspritze. Morgen fahren wir dann wieder ins AKH zum Verbandswechsel und Drainage entfernen…
#6: Bei der Schmerzinfusion zeigt sich schließlich wie anstrengend der Tag für meine Mutter war. Zeit, dass sie nach Hause ins Bett kommt…
#7: Ich bin mittlerweile erschöpft, seit 3 Uhr auf den Beinen und die letzten Wochen ständig unter Anspannung. Das hinterlässt Spuren, doch wir schaffen das!
#8: Endlich daheim angekommen! Jetzt gehts ab ins Bett, Beine hochlagern und schlafen, damit wir vielleicht doch noch ein bisschen Opernball schauen können. Ich bin heilfroh, dass wir den Eingang unserer lieben Nachbarin nützen können, denn so muss Mama nur fünf Stufen bewältigen, um in ihre Wohnung zu gelangen.
#9: Die ersten Frühlingsboten zeigen sich im Garten meiner Nachbarin: eine Schneerose und Schneeglöckchen. Wie schön, ich kann das Ende des Winters schon kaum mehr erwarten!
#10: Wer braucht wiederverschließbare Schokoladenpackungen? Leider hab ich mich derzeit absolut nicht im Griff und Schoki hilft bei der Dopaminproduktion. Ich weiß, dass das nicht der richtige Weg ist 🤷🏻♀️, doch derzeit hab ich kaum mehr Willenskraft…
#11: Um 18.00 h kommt eine liebe Freundin zur Selfcare4you-Behandlung. Sie tut uns beiden gut und ich genieße den wohltuenden Duft der Öle…
#12: Die Opernball-Eröffnung um 22.00 h schaffen wir noch (heuer allerdings ohne Sekt). Unsere persönliche Tradition, seit Mama hier wohnt, doch dann übermannt mich die Müdigkeit. Am nächsten Tag gehts gleich in der Früh wieder ins AKH zum Verbandwechsel und ich richte noch alles her…
12 von 12 ist ein beliebtes Blogformat, in dem am 12. jedes Monats mein Tag in 12 Bildern dokumentiert wird. Die Fotos sind selbst erstellt und geben einen authentischen Einblick in meinen Alltag.
Liebe Evelyn, ich wünsche euch viel Kraft und Liebe für die anstrengende Zeit. Alles Gute für Mamas Genesung. LG Sylvia