Mein Monatsrückblick: April 2026

Neues Rasengrün, Lomi-Genuss und die Betreuung meiner Residenz für zwei- und vierbeinige Senioren – der April ist überschaubar und dennoch rast die Zeit dahin!

Pflegealltag

Um das verletzte Bein meiner Mutter fachgerecht versorgen zu lassen, organisierte ich eine Alternative zu den wöchentlichen AKH-Besuchen. Seit Anfang des Monats kommt dreimal wöchentlich eine professionelle Wundmanagerin ins Haus. Natürlich kann auch sie keine Wunder bewirken, doch die Wunde wird in kurzen Abständen fachgerecht versorgt und auch alle anderen „Baustellen“ gleich mit behandelt.

Leider verschlechterte sich der Allgemeinzustand Anfang des Monats drastisch. So organisierte ich ab Mai die Unterstützung durch eine Heimhilfe.

Mein Kurantrag wurde erst für Jänner 2027 bewilligt, somit bin ich für meine Urlaubswoche im September für 10 Tage auf der Suche nach einer Kurzzeitpflege. Leider erfahre ich erst eine Woche vor dem Termin, in welcher Pflegeeinrichtung in Wien ein Platz frei ist.

Im April gab es einige Tage, an denen ich mich seelisch darauf einstellte, dass Mama nun aufgibt. Die vielen Einschränkungen an Lebensqualität, das Mitansehen ihrer Verzweiflung, die Schmerzen – all das ist auch für mich zermürbend, ich stehe unter ständiger Anspannung.

Sterben – allgegenwärtiges Thema

Ich setzte mich in den letzten Jahren bereits intensiv mit dem Thema Sterben auseinander. So holte ich wiederum zwei Bücher hervor, die mir seinerzeit beim Tod meines Sohnes sehr halfen. Es geht um die Vorbereitung auf das Halten des Raumes, die bei der Sterbebegleitung auf dich zukommt. Tipps, wie du hilfreich zur Seite stehen kannst, um die Situation etwas erträglicher zu gestalten und gleichzeitig die Würde des Sterbenden zu wahren.

Manchmal bedeutet Pflege, einfach nur da sein. Auch wenn körperlich kein sichtbarer Fortschritt mehr erkennbar ist, die Tatsache in den eigenen vier Wänden sein zu können, bedeutet für meine Mutter unglaublich viel. Angstlösende, beruhigende Öle können hier unterstützen und ich befüllte im April häufig damit Mamas Diffuser.

40. Hochzeitstag

Das geplante Zusammentreffen mit der Familie anlässlich unseres 40jährigen Hochzeitstages in einem nahegelegenen Lokal stornierten wir kurzfristig und verlegten es zu uns nach Hause. Wir saßen im Garten, ließen ein paar Pizzen kommen und zelebrierten gemeinsame Zeit. Das Wetter war ideal und Mama konnte ein paar Stunden draußen in der Runde verbringen und ein kleines Gläschen Sekt genießen.

Um mich zu entlasten, brachte meine Tochter bei dieser Gelegenheit vorgekochtes Essen für mehr als eine Woche mit – Babsi kocht phantastisch! Heute, wo ich mich beim Schreiben des MoRüBlis grade mit einer Grippe herumschlage, bin ich noch dankbarer dafür!

Neuer Garten- Look

Im April setzten wir das Projekt Rollrasen in die Tat um. Innerhalb nur eines Tages erstrahlte unser kleines Gärtchen wieder in sattem Grün. Die ersten Wochen war Gras-Schonzeit, doch nun dürfen wir den Rasen wieder betreten und im Mai sollte auch der Rollstuhl keine Probleme mehr bereiten.

Es fühlt sich wunderbar an, barfuß auf diesem Hochflorgrasteppich zu flanieren, ideal für meine Wahrnehmungsübungen beim Fußtraining!

Unser vierbeiniger Senior

Auch Dremo liebt den neuen Rasenteppich – er durfte ihn natürlich als erster betreten. Den Randstein nützt er für die morgendliche Runde, wenn das Gras noch feucht ist, die Pfoten könnten ja sonst nass werden 🤣! Mittlerweile hat er sich angewöhnt, sicherheitshalber immer über das letzte Stück zu springen.

Der halbjährliche Herz-Ultraschall verlief erfreulich. Zwar hat Dremo nach wie vor ein schlechtes Herz, doch sein Zustand ist nach wie vor stabil und er ist gut mit Medikamenten eingestellt (zwei davon nimmt übrigens auch meine Mutter). Gewisse Parallelen zwischen Mensch und Tier lassen sich einfach nicht leugnen.

Immer wieder macht auch die Wirbelsäule Schwierigkeiten. Somit besorgte ich mir auch für Dremo Schmerzmedikamente. Ab einem gewissen Alter sollte man das für Mensch und Tier stets im Hause haben.

Die vielen Aufregungen rund um Mama, gingen natürlich auch an der Fellnase nicht spurlos vorüber. Dremos Morgenroutine ist nicht mehr die gleiche, somit ist die Hundewelt in Unordnung. Das macht dem kleinen Kerl sehr zu schaffen, überhaupt jetzt, wo Kaya nicht mehr da und er ganz auf sich alleine gestellt ist.

KörperGuide

Auch im April wurde mir täglich vor Augen geführt, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Selbst wenn es sich beim KörperGuide nicht um Krafttraining handelt (welches ich leider noch immer nicht regelmäßig unterbringe), sind die Impulse des Kurses von Nadine Kosak äußerst wertvoll.

Yoga-Übungen, richtig ausgeführt, sind durchaus anstrengend! Hast du das gewusst? Als Yogatherapeutin lässt Nadine immer wieder kleine Yogaeinheiten einfließen, was zu wesentlich mehr Körperbewusstsein verhilft. Ich freue mich schon sehr auf das Retreat im September!

Die Anatomielektionen bilden höchst interessante Abwechslung, denn sie verdeutlichen detailliert das Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und allem was sonst noch so dazu gehört. Ich merke erste Erfolge bei meinen Füßen und wundere mich dennoch, dass rechts und links so unterschiedlich sind.

Nach wie vor heißt die Devise dranbleiben und Alltagsgewohnheiten schaffen! Mittlerweile steigt auch der MannMitHut auf die beiden halbierten Tennisbälle am Badezimmerboden, um beim Zähneputzen das Fußgewölbe zu aktivieren 🤣.

Und sonst noch so?

  • Selfcare4you-Behandlungen
  • Herzraum-Abend mit Nike Kasis in der Aloha-Praxis
  • eine absolut phantastische Behandlung bei meiner Lomi-Susanne 😉

Worauf freue ich mich im Mai?

  • Musical-Besuch im Ronacher – „Maria Theresia“
  • 2. Herzraum-Abend bei Finde-deine-Spur

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